Letzte Artikel

<< >>

„System der regulierten Selbstregulierung in eine gute Zukunft führen“

Thomas Krüger (bpb) im Vorsitz der KJM Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat seit gestern einen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden: Thomas Krüger, den Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Er vertritt den KJM-Vorsitzenden Siegfried Schneider ab sofort neben Andreas Fischer, dem Direktor der niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Mit der Entscheidung, einen Bund-/Ländervertreter aus dem Kreis der [...]

Spiele und Jugendschutz “War es wirklich die Gewalt?” | Golem

Studien zum Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt gibt es viele – und sie kommen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen. In einem Interview erklärt jetzt ein Wissenschaftler der Universität Gent, warum er von der Arbeit seiner Kollegen wenig hält. Wer herausfinden möchte, welche Auswirkungen Games auf das Innenleben von Spielern haben und dazu die Auswirkungen von Counter-Strike [...]

Seminar: Wir können auch anders | LJS

Didaktisch-methodische Ansätze für die Gewaltprävention in Gruppen Wenn es „gekracht“ hat, wenn jemand „ausgeflippt“ ist, fragen alle: „Und was machen wir jetzt?“ Interessant und wichtig ist aber auch die Frage: „Wie ist es dazu gekommen?“ und: „Wie soll es jetzt weitergehen?“ Ausgangspunkt des Seminars ist die Betrachtung von Alltagskonflikten und Aggressionen in Gruppensituationen, und daran [...]

Neujahrsgrüsse 2012

„System der regulierten Selbstregulierung in eine gute Zukunft führen“

Thomas Krüger (bpb) im Vorsitz der KJM

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat seit gestern einen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden: Thomas Krüger, den Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Er vertritt den KJM-Vorsitzenden Siegfried Schneider ab sofort neben Andreas Fischer, dem Direktor der niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Mit der Entscheidung, einen Bund-/Ländervertreter aus dem Kreis der KJM-Mitglieder zum zweiten Stellvertreter zu wählen, betont das Gremium seine gesellschaftspolitische Verantwortung, so Siegfried Schneider, der Vorsitzende der KJM: „Die Wahl von Thomas Krüger ist ganz im Sinne der pluralen Besetzung der KJM und wird nicht zuletzt dazu beitragen, die Transparenz unserer Entscheidungen weiter zu befördern.“ Dies sei umso wichtiger, da der moderne Jugendmedienschutz aufgrund von Konvergenz und Globalisierung der Medien vor großen Herausforderungen stehe, so Thomas Krüger: „Aktuell sind das der netzpolitische Diskurs, das Thema Jugendschutzprogramme oder auch interne Umstrukturierungen im Jugendmedienschutz. Als zweiter KJM-Stellvertreter werde ich mich dafür einsetzen, das System der regulierten Selbstregulierung in eine gute Zukunft zu führen.“

Die KJM ist ein 2003 durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) errichtetes Organ der Landesmedienanstalten und besteht aus zwölf Sachverständigen: aus sechs Direktoren von Landesmedienanstalten, vier Mitgliedern, die von den für den Jugendschutz zuständigen Obersten Landesbehörden entsandt und zwei Mitgliedern, die von der für den Jugendschutz zuständigen Obersten Bundesbehörde benannt werden.

Ziel war und ist es, mit Einrichtung der KJM einen bundesweit einheitlichen Jugendschutz zu schaffen. Mit bisher mehr als 4.540 Prüffällen in Rundfunk und Telemedien (Stand Ende 2011) erzielte die KJM hier in der Vergangenheit große Erfolge. Doch nicht nur die Prüftätigkeit zählt zu den grundlegenden Aufgaben der KJM. Auch die Stärkung und Weiterentwicklung des Systems der regulierten Selbstregulierung im Jugendmedienschutz und die Vereinheitlichung dieses Schutzes gehören zu ihrem Kernauftrag. Um die Selbstkontrolle gerade in Bezug auf das Internet weiter zu stärken, beschloss die KJM erst im Herbst letzten Jahres, FSK.online und USK.online als neue Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle für den Bereich Telemedien anzuerkennen.

Selbstregulierung spielt vor allem auch im Internet eine zentrale Rolle. Denn Jugendschutz im Netz ist aufgrund seines globalen, flüchtigen und scheinbar anonymen Charakters ungleich schwerer und anders durchzusetzen als beispielsweise im Fernsehen. Die Aufgabe der KJM, Kinder und Jugendliche vor Internetanbietern zu schützen, die mit teils hochproblematischen Inhalten auf Kosten Heranwachsender viel Geld machen und so ihr Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beeinträchtigen, ist deshalb momentan ihr Arbeitsschwerpunkt.

Über die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.

Spiele und Jugendschutz “War es wirklich die Gewalt?” | Golem

Studien zum Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt gibt es viele – und sie kommen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen. In einem Interview erklärt jetzt ein Wissenschaftler der Universität Gent, warum er von der Arbeit seiner Kollegen wenig hält.

Wer herausfinden möchte, welche Auswirkungen Games auf das Innenleben von Spielern haben und dazu die Auswirkungen von Counter-Strike mit denen von Tetris vergleicht, begeht einen Fehler – findet jedenfalls Malte Elson, Diplom-Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Media & ICT der Universität Gent. Seiner Ansicht nach sind die Titel zu unterschiedlich – das eine ist beispielsweise nur zweidimensional. Deshalb ist es ” also häufig sehr schwer zu sagen, was genau die Unterschiede, die man gemessen hat, ausgemacht hat. War es wirklich die Gewalt – oder war es eine andere Variable, die bei einem Spiel vorhanden ist und beim anderen nicht?”, sagte Elson im Interview mit Telemedicus.info. Die Auswirkungen der Dreidimensionalität allein seien aber bislang nicht systematisch untersucht worden. mehr

Seminar: Wir können auch anders | LJS

Didaktisch-methodische Ansätze für die Gewaltprävention in Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat, wenn jemand „ausgeflippt“ ist, fragen alle: „Und was machen wir jetzt?“ Interessant und wichtig ist aber auch die Frage: „Wie ist es dazu gekommen?“ und: „Wie soll es jetzt weitergehen?“
Ausgangspunkt des Seminars ist die Betrachtung von Alltagskonflikten und Aggressionen in Gruppensituationen, und daran anknüpfend die Identifizierung von Faktoren, die solche Situationen und die Handlungsspielräume darin beeinflussen. Dabei soll der Blick sowohl auf die Interventionsmöglichkeiten als auch auf die Präventionsansätze gerichtet werden – u.a. mit der Frage, wie man auf „kleine“ Probleme reagieren kann, um „große“ zu verhindern.

Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Ressourcen für den Umgang mit Konflikten und
Gewalt. Welche Erfahrungen und Einstellungen prägen das Sicherheitsempfinden in kritischen Situationen und die eigene Handlungsfähigkeit?
Wie müssen Rahmenbedingungen beschaffen sein, in denen Selbstbehauptung und respektvoller
Umgang miteinander funktionieren?

Zu diesen Fragen soll das Seminar neben theoretischen Impulsen praxiserprobte Methoden und Anregungen für den Transfer in den eigenen Arbeitsalltag vermitteln.

6. und 20. März 12

Andrea Buskotte
Landesstelle Jugendschutz mehr info@jugendschutz-niedersachsen.de
www.jugendschutz-niedersachsen.de
Niedersachsen(LJS)

Neujahrsgrüsse 2012

Allen Freunden, Bekannten und Kollegen wünsche ich einen Guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2012.

Gameforge entscheidet sich für USK-Mitgliedschaft | GamesMarkt

Die Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware (USK) kann einen ersten großen Erfolg bei der Etablierung im Bereich Online-Medienschutz vermelden. So ist die Gameforge-Gruppe als erster Anbieter von Online-Games der USK als Mitglied beigetreten. Ein Beitritt ist erst seit Herbst möglich, seitdem die USK neben dem Trägermedienbereich nun auch für Jugendschutz im Bereich Online-Medien anerkannt ist. Durch eine Mitgliedschaft werden Anbieter massiv in Ihrer Verantwortung in Jugendschutzfragen entlastet. Die USK fungiert dann als eine Art Schutzschild zwischen Anbieter und Aufsicht. Im Gegenzug erkennt der Anbieter gewisse Verhaltensregeln an.

“Wir freuen uns, dass wir mit der Gameforge-Gruppe eines der weltweit führenden Unternehmen für Online-Spiele als erstes Mitglied in der USK aufnehmen konnten. Unser mit der Aufnahme verbundener Prüfbericht zeigt die besonders hohe Qualität des Jugendschutzes bei den derzeitigen Inhalten von Gameforge und Konzerntochter Frogster. Die Mitgliedschaft in der USK garantiert eine enge Zusammenarbeit, durch die sich die Nutzer auch in Zukunft auf den hohen USK-Standard verlassen können”, so Felix Falk, Geschäftsführer der USK. Und Tobias Haar, General Counsel der Gameforge-Gruppe ergänzt: “Bei der Gameforge AG ist uns der Schutz von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Anliegen. Wir sind daher froh, mit der USK einen kompetenten Partner zu haben, der uns dabei berät und unterstützt.”

Quelle: GamesMarkt.de